Apache Trail

Ein paar Meilen östlich von Phoenix beginnt der Apache Trail. Die kurvenreiche Strecke entlang den alten Apachenpfaden ist nur etwa zur Hälfte befestigt, bietet jedoch eine außergewöhnliche Aussicht auf die Superstition Mountains, die Felsschluchten des Salt River und die leuchtend blauen Wüstenseen.

Von Apache Junction (Jct.) folgt man der Rte. 88 einige Meilen bis zum Lost Dutchman State Park, dessen leicht begehbarer Native Plant Trail eine gute Einführung in die Flora und Fauna der Sonora-Wüste darstellt. In der Nähe trifft man auf das Freichtlichtmuseum Apacheland und die ehemalige Goldgräberstadt Goldfield.

Hier ein paar Impressionen aus dem Freichtlichmuseum und Goldfield:

Goldfield

Durch den etwa 12000 km² großen Tonto National Forest windet sich die Straße an Saguaro Kakteen vorbei zum Overlook des azurblauen Canyon Lake. Insgesamt 4 Seen (von W nach O: Saguaro, Canyon, Apache, Theodore Roosevelt) sind Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Stauung des Salt River entstanden. An den Seen gibt es verschiedene Recreation Areas, man hat auch die Möglichkeit, Bootsfahrten zu unternehmen. Den Höhepunkt der Fahrt bildet der Fish Creek Hill. Ein kurzer Wanderweg führt zu den Steilhängen des Fish Creek Canyon. Am folgenden Apache Lake gibt es sogar einen Yachthafen. Die letzten 10 Meilen der Straße folgen den Ufern des Apache Lake. Am Ende des Trails trifft man auf den Roosevelt Dam, hinter dem sich der 37km lange Theodore Roosevelt Lake ausbreitet. Hier gibt es auch ein Roosevelt Visitor Center. Der Apache Trail endet hier. Ein lohnender Abstecher ist das Tonto National Monument, etwa 5 Meilen entfernt auf der Rte. 88 Richtung Osten. Dort kann man einen Blick auf die Wohnanlage der Salado in den Steilhängen werfen, die aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Frühlingsimpressionen 2013 vom Apache Trail:

Canyon Lake

Tortilla Flat 
(Sehr touristisch und meist sehr voll.
Wer hier essen gehen will, muss viel Wartezeit einplanen.)

Apache Lake

Roosevelt Dam