411.3oo km² 32,3 Mio Einwohner MEZ
-9 h
Durchschnittstemperatur im Sommer: 37c Durchschnittstemperatur im Winter: 3c

Alabama Hills   Bodie SHP     Death Valley NP     Joshua Tree NP     Lassen Volcanic NP     Mono Lake Tufa SNR     Redwood NP     Sequoia NP     Yosemite NP

Angefangen im Süden bei San Diego reicht California bis zum Redwood Nationalpark an der Grenze zu Oregon. Eigentlich ist fast alles hier vorhanden: Strandleben, grüne Wiesen und Wälder, die Mojave-Wüste und hohe Berge. Also für jeden Geschmack etwas. Durch diese Vielfalt ist California mittlerweile dermaßen beliebt, daß es fast schon überfüllt ist. Zumindest kommt mir das immer so vor... ;-)

Fangen wir doch erst mal mit der Stadt im Westen an, wo die Filmhochburgen liegen: Los Angeles.

Mir persönlich gefällt Los Angeles nicht so gut. Es ist halt eine riesige amerikanische Großstadt und eben diese wahrhaft riesige Größe stört mich. Die Flächenausmaße kann man fast mit dem Saarland vergleichen, es ist einfach unglaublich groß!

Fährt man Richtung Osten aus Los Angeles raus, gelangt man in das kleine Wüstenstädtchen Palm Springs. Genau wie in Las Vegas werden hier gigantische Wassermassen verschwendet, um die Golfanlagen für die "Schönen und Reichen" schön grün zu halten. Nichts desto trotz ist Palm Springs eine erholsame Stadt und es wundert nicht, daß viele Städter aus L.A. sich hier in den Ferien tummeln. Außerhalb des Ortes wird man dann gnadenlos wieder daran erinnert, daß man mitten in der Wüste ist...

In der Wüste und in den Bergen um Palm Springs gibt es häufig starken Wind, daher sieht man auch überall die Windräder stehen, die den Strom unter anderem für L.A. erzeugen. Soll bei uns nochmal einer meckern, wenn 3 Windräder in der Landschaft stehen. Dort sind es hunderte... 

Etwas nördlich von Palm Springs liegt der Joshua Tree Nationalpark. In diesem Wüstenpark wachsen vornehmlich die Joshua Trees, die dem Park den Namen gaben. Natürlich wachsen diese Bäume auch in anderen Wüstenregionen, sie sind eigentlich in der ganzen Mojave-Wüste vertreten (Südkalifornien, Südnevada und Arizona). Aber im Joshua Tree NP findet man sie sehr konzentriert in richtigen "Wäldern", wobei man das aber nicht mit dem Wort "Wald" im europäischen Sinne vergleichen kann.

 

In der östlichsten Ecke von California, direkt an der Grenze zu Nevada liegt das Death Valley. Das "Tal des Todes" ist äußerst karg, es gibt aber schöne Felsformationen dort und den berühmten tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre > Badwater. Die Temperaturen können in den Sommermonaten schon mal die 50°C-Marke erreichen. Bei unserem ersten Besuch hatten wir "schlechtes" Wetter mit nur 25°C, dafür aber beim zweiten Mal eine brütende Hitze. :-)

Zwischen Death Valley und der Sierra Nevada liegen nahe der Ortschaft Lone Pine die Alabama Hills. Eine sehenswerte Ecke für "Archhunter".

Unsere "Fahrt" führt uns jetzt gen Nordwesten entlang der östlichen Flanke der Sierra Nevada bis zum Mono Lake. Dieser See wurde einst von der Stadt Los Angeles seiner Zuflüsse beraubt, wodurch der Wasserpegel dramatisch absank. Mittlerweile hat man aber erkannt, daß der See ein wichtiges Ökosystem darstellt...

Fahren wir vom Mono Lake aus weiter Richtung Norden, treffen wir auf eine Abzweigung, die zur alten Goldgräberstadt Bodie führt. Der rumpelige etwa 45minütige Weg über eine Schotterpiste lohnt sich auf jeden Fall. Bodie ist eine der besterhaltensten Geisterstädte der USA!

Wir verlassen nun die Geisterstadt und setzen wir unsere Reise durch California fort. Besuchen wir nun San Francisco, die europäischste aller Städte in den USA, so sagt man. Unter den Großstädten im Westen hat sie für mich den meisten Flair, was allein dadurch schon bedingt ist, daß sie auf Hügeln gebaut ist. Naja, was man so Hügel nennt - manche Straßen sind extrem steil...

Eine beliebte Strecke ist der California Hwy 1 von San Francisco bis Los Angeles. Unterwegs bietet sich ein Besuch von Monterey an mit dem Aquarium (besonders schön: Hai-Tunnel, Tiefseeaquarien).

 

In der Nähe von Monterey liegt auch der bekannte (private und kostenpflichtige) 17-Miles-Drive. Diese Straße führt an der wunderschönen Küste entlang u.a. zu dern "Lone Pine", die einsam auf einem Felsen steht (siehe Bild oben).

Ebenfalls einen Besuch wert sind die vielen Missionen, die am Hwy 1 liegen. Wir waren u.a. in der Mission von Carmel...

Wir hatten uns damals ein Hotel direkt am Strand in Monterey gesucht. So hatten wir abends einen tollen Blick aufs Meer...

Für den Sequoia/Kings Canyon Nationalpark bieten sich die Städte Fresno oder Visalia als Quartier an. Sie liegen beide jeweils rund eine Stunde vom Park entfernt. In diesem Park findet man vor allem die roten Mammutbäume, eben die Sequoia. Der Sequoia/Kings Canyon NP besteht eigentlich aus zwei Parks, wovon ich aber bisher nur den Sequoia besucht habe.

Nun eine ganz andere "Ecke" von California: einen Besuch sollte man auch der nordkalifornischen Stadt Eureka abstatten. Sie hat eine wundervolle Old Town und ist der "Gateway" zum Redwood NP nördlich von Eureka. Hier findet man die höchsten Bäume der Welt. Die Redwood's sind nicht so breit wie die Sequoia's und haben auch nicht deren roten Farbe, dafür sind sie in der Regel um einiges höher. Ein Redwood erreicht fast 100m Höhe.

Fährt man von Eureka ins Landesinnere, kann man noch einen völlig anderen Nationalpark entdecken: Lassen Volcanic. Hier findet man viele Vulkanberge und auch geothermale Zonen wie Sulphur Works und Bumpass Hell. So richtig erkunden konnte ich den Park noch nicht, denn ich hatte leider die falsche Reisezeit. Trotzdem kann ich euch (demnächst) einen kleinen Einblick geben.

Nun? Wie gefällt Euch California? Für mich ist es ein abwechslungsreicher aber leider auch sehr überlaufener Staat. Nicht nur von den Touristen ist der Westküstenstaat überfüllt, auch die Bevölkerungsdichte ist hier enorm. Nichts gegen die schönen Landschaften hier, aber ich bevorzuge eher Staaten wie Arizona und Utah.

Link zu California

http://gocalif.ca.gov