
| 216.4oo km² | 1,2 Mio Einwohner | MEZ -8 h | Temperatur im Sommer: 32c | Temperatur im Winter: -9c |

Craters of the Moon National Monument
Reisezeit: ganzjährig, 24h Die besten Bedigungen für einen Besuch findet man von etwa April bis Oktober. | Öffnungszeiten des Visitor Centers: Täglich 8.00h bis 16.30h | Eintritt: Pro Privat-Kfz $ 8 derzeit Der America the Beautiful - National Parks & Federal Recreational Lands Passes wird akzeptiert. |
Weitere Informationen erhaltet ihr beim Nationalpark Service

Idaho wird auch der Kartoffelstaat genannt, weil hier angeblich die besten Kartoffeln der USA wachsen. Dazu kann ich allerdings nichts sagen, denn wir haben Idaho bisher nur im (recht öden) südlichen Teil durchfahren auf der Strecke vom Yellowstone Nationalpark in Wyoming nach Oregon. Dabei sind wir ab der Stadt Idaho Falls vom Interstate 15 abgefahren auf den Hwy 20 West und haben dabei das "Craters of the Moon NM" besucht.



Craters of the Moon ist eine karge schwarze Vulkanlandschaft mitten in einem steppenartigen Gebiet. Doch auch mitten aus der vor langer Zeit erstarrten Lava wachsen mittlerweile wieder Pflanzen. Die Lava ist allerdings nicht immer nur schwarz, sondern schimmert in vielen Farbtönen wie z. B. rötlich oder bläulich...

Auf diesen Vulkanberg sind wir hochmarschiert. Von dort oben hat man einen tollen Ausblick über das gesamte Craters of the Moon - Gebiet.


Ziemlich windig war's hier oben! Aber dafür hatten wir herrlichen Sonnenschein.


Die Straße durch das National Monument ist rund 11 km lang. Wer sich für vulkanische Gegenden interessiert und gerade in der Nähe ist, sollte ruhig mal vorbeischauen. Allerdings würde ich dieses NM nicht bewußt auf meine Route setzen und dafür extra einen Umweg fahren. Dafür habe ich schon zu viele vulkanische Ecken gesehen, insbesondere auf den Kanaren...

Natürlich gibt es auch in Idaho noch andere schöne Orte. Ganz besonders toll sollen die Wasserfälle bei der Stadt Twin Falls ganz im Süden Idahos sein. Ich habe die Wasserfälle mal in einer Dokumentation im TV gesehen. Die sahen recht imposant aus.
Im sogenannten Panhandle (Pfannenstiel), dem schmalen Norden Idahos, liegt eine richtige Seenplatte. Rund um den Ort Coeur d'Alene sind sehr viele kleinere und größere Seen, die passionierte Angler zum Verweilen einladen.
Die tiefste Schlucht Amerikas liegt auf der Grenze von Idaho und Oregon - der Hell's Canyon. Der Snake River hat sich auf über 100 km Länge tief durch die Wallowa Mountains gefressen und dabei eines der spektakulärsten Naturphänomene des Nordwestens gebildet. An der extremsten Stelle mißt das Flußtal fast 2500 m Tiefe! Dieses Naturparadies ist bisher nur wenig erschlossen und am besten für Wanderer geeignet.
Dann gibt es da noch das Sun Valley. Hier gibt es viele Espenwälder, die sich im Herbst schön verfärben (Indian Summer). Der Dichter Hemingway hat dort in der Stadt Ketchum seine Grabstätte.


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